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Vincenzo Cardarelli, Sulla tomba

07.12.2015

Tutto un inverno ho sofferto
pensando alla fradicia zolla
dove tu riparavi
in provvisoria fossa
ch’era il tuo purgatorio.
Piovose notti insonni
conobbero il mio rimorso.
E a te volavo, o madre,
cui non piacque la terra
per ultima dimora,
la terra faticosa,
la terra che patisti oltre la morte.
Ora esaudita, emersa
dal confuso elemento,
tu sei come redenta.
Non più l’informe grembo
travaglierà le tue spoglie.
Tu che vivente avesti incerto asilo,
sicuro loco avrai or che sei morta,
fin che l’umana pietà lo conceda.

 

In der Gruft

Einen ganzen Winter lang habe ich schmerzlich
an die feuchte Scholle gedacht,
zu der du geflüchtet bist,
in die Grube auf Zeit,
die dein Purgatorium war.
Regennächte ohne Schlaf
haben meine Reue kennengelernt.
Und ich bin vor die weggelaufen, o Mutter,
dir hat die Erde nicht zugesagt
für den letzten Aufenthalt,
die Erde der Mühsal,
die Erde, unter der du zu leiden hattest über den Tod hinaus.
Nun wurdest du erhört, bist emporgetaucht
aus dem dunklen Element,
du bist wie erlöst.
Der ungestalte Schoß
macht deinen sterblichen Überresten keine Wehen mehr.
War dir auch im Leben keine Zuflucht gewiß,
wirst du nun, da du tot bist, einen sicheren Ort haben,
solange menschliches Erbarmen ihn dir gewährt.

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