Wenn die Rosen fahlen
Laß, Weide, deine Silbersträhnen fließen,
und mildern Schatten stumme Glut des Lebens,
will ich der Bilder müd die Augen schließen.
Schenk, Wasser, sanftes Rauschen nicht vergebens,
an Blüten, die im trüben Monde schwanken,
will letztes Glück ich fühlen, Huld des Schwebens.
Hüll, Abend, mich in deine Rosenranken,
rinnt auch ihr Blut in dunkle Opferschalen,
sie sind die Gaben, hoher Nacht zu danken.
O Schlummer finden, wenn die Rosen fahlen.
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