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Veilchenlicht

07.04.2020

Schimmert auf den Winterauen
fahlen Mondes Einsamkeit,
Sonnenknospe liegt verschneit,
tönt kein Lied, sie aufzutauen.

Und nun seufzen weiche Wellen
azurtrunknen Veilchenlichts,
aus der weißen Leere sprichtʼs,
Tropfen, süßer Silben Quellen,

rinnen in den Vers der Moose,
küssen aus dem Schlaf den Reim,
und ein weher Duft kehrt heim.
Weckten sie das Herz der Rose?

 

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