Residuen des Fühlens
Die Töne fließen, schmelzen, drängen,
und doch fühlst du den Bogen,
sind sie vorbeigezogen.
Der Worte Sinn mag sich wohl längen,
wie Schatten hoher Bäume,
wie dumpf zerrupfte Säume.
Kaum aufgeschäumt, und schon versunken,
des Liedes weiche Welle.
Die Muschel sieh, die helle.
Ein Lächeln, das hold wem gewunken,
verschlang die graue Menge.
O Herz, das nach ihm sänge.
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