Biagio Marin, Per me un lumin a ogio
Per me un lumin a ogio,
un calmo dolse vogio
in te la note scura
che me feva paura.
Per me, per lêse, la candela,
a petrolio púo ʼl lume
e in fino el sol a fiume,
consào de bavisela.
Mundi hè vardào
e mundi visto
del mondo belo e tristo
per senpre inamorào.
Ein Öllämpchen mir tauge,
ein sanftes, süßes Auge,
in der finsteren Nacht,
die mir Angst gemacht.
Eine Kerze, um zu lesen,
eine Petroliumlampe darauf,
endlich die Sonne an Stromes Lauf,
Duft, der im lauen Wind gewesen.
Vieles habe ich angeschaut,
hab viel gesehen von der Welt,
sie war schön, sie war entstellt,
immer hat mich Liebe erbaut.