Vicenzo Cardarelli, Ottobre
Un tempo, era d’estate,
era a quel fuoco, a quegli ardori,
che si destava la mia fantasia.
Inclino adesso all’autunno
dal colore che inebria;
amo la stanca stagione
che ha già vendemmiato.
Niente più mi somiglia,
nulla più mi consola,
di quest’aria che odora
di mosto e di vino,
di questo vecchio sole ottobrino
che splende nelle vigne saccheggiate.
Sole d’autunno inatteso,
che splendi come in un di là,
con tenera perdizione
e vagabonda felicità,
tu ci trovi fiaccati,
vòlti al peggio e la morte nell’anima.
Ecco perché ci piaci,
vago sole superstite
che non sai dirci addio,
tornando ogni mattina
come un nuovo miracolo,
tanto più bello quanto più t’inoltri
e sei lì per spirare.
E di queste incredibili giornate
vai componendo la tua stagione
ch’è tutta una dolcissima agonia
Oktober
Einst, es war im Sommer,
es war an jenem Feuer, jenen Gluten,
da mein Geist sich entflammte.
Jetzt neige ich dem Herbst mich zu
und seine Farbe berauscht.
Der müden Jahreszeit gilt meine Liebe,
wenn die Trauben schon in der Kelter sind.
Nichts ist mir näher,
nichts tröstet mich mehr
als diese Luft, die nach Most
schmeckt und Wein,
als diese alte Oktobersonne,
die in den geplünderten Weinbergen gleißt.
Sonne eines unverhofften Herbstes,
du scheinst wie in ein Jenseits hinab,
wo die Verdammnis sanft
und schweifend die Seligkeit ist.
Du findest uns ermattet,
dem Schlimmsten zugewandt und den Tod im Herzen.
Darum sind wir dir gewogen,
Sonne, am Saum des Lebens verschwimmend,
die du nicht weißt, uns Adieu zu sagen,
jeden Morgen kehrst du wieder,
als ein Wunder aufs neu,
je schöner, je näher du an die Grenze rückst,
ins Nichts zu verblassen.
Und aus diesen unglaublichen Tagen
dichtest du dir deine eigene Jahreszeit,
als einen Untergang ganz voller Süße.
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