Kehre, Dichter, heim
Wie knistert dürr der Seele dünnes Blatt,
beschrieben mit der Sehnsucht wirren Zeichen,
der Liebe Blütenrispen, abschiedsbleichen.
O taube Hand, die barsch zerknüllt es hat.
Wie trübt der Geist sich ein uns, der Kristall,
woran das Licht gespielt in zarten Farben,
der uns entzückt mit kühnen Strahlengarben.
O blinde Hand, die nachtwärts warf den Ball.
Daß stumpf nicht wird, die blitzt, die Schneide,
womit geöffnet du des Wortes Frucht,
der Vers an ihrem bittern Saft nicht leide.
Drum kehre, Dichter, heim an Südens Bucht,
wo dir die Welle rauscht wie blaue Seide,
doch über dir fühl: stummer Wolken Flucht.
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