Skip to content

Vincenzo Cardarelli, Rimorso

12.12.2015

Ti porto in me come il mare
un tesoro affondato.
Sei il lievito, il segreto
d’ogni mio male,
o amore a cui non credo.
Amore che mi segui
oltre ogni limite, ovunque,
come un cane fedele
segue un padrone ingrato.
Ti fuggo invano.
Poi che meno ti penso più mi opprimi,
rimorso, celato affanno.
Tu certo un giorno mi raggiungerai
nella morte.
Là, riposato e cheto, il tuo buon Genio
mi assisterà.
Voglio dormire all’ombra
del suo tremendo sorriso.

 

Reue

Ich trage dich in mir wie das Meer
einen versunkenen Schatz.
Du bist das Ferment, das Geheimnis
all meines Leids,
o Liebe, an die ich nicht glaube.
Liebe, die du mir überallhin folgst,
jenseits aller Grenzen,
wie ein treuer Hund
seinem undankbaren Herrn folgt.
Vergeblich fliehe ich vor dir.
Denn je weniger ich an dich denke, umso mehr bedrängst du mich,
Reue, verborgener Harm.
Gewiß wirst du mich eines Tages einholen
im Tode.
Dort wird mir dein guter Genius,
gestillt und ruhig, beistehen.
Im Schatten seines schrecklichen Lächelns
will ich schlafen.

Comments are closed.

Top