Biagio Marin, La tova gloria
La tova gloria, granda,
tanti fiuri sui prài
tanti sieli stelài
la tera duta veneranda.
Ma scunti patimenti
in dute le to rose,
ne le pute amorose
dai vogi risplendinti.
Tanti fiuri sui rami,
ma ʼl vento li distruse,
e no giova la luse
a salvâ quel domani.
Groß ist deine Herrlichkeit,
Wiesen, die von Blumen schwimmen,
Sterne, die vom Himmel glimmen,
Erde trägt dein Ruhmeskleid.
Doch verborgen sind die Qualen
in deinen großen Rosen allen,
in der Frauen Wohlgefallen,
und der Augen Widerstrahlen.
Zweige, die von Blüten glühen,
doch der Wind, er reißt sie nieder,
und kein Leben hebt sie wieder
aus dem Licht der Morgenfrühen.