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Vincenzo Cardarelli, Un fanale

03.12.2015

In una sera d’inverno
vidi un fanale a Monte Savello,
lucente nella nebbia.
Era un impensato autobus.
Era, quel lume, una grande promessa
per una città di sbandati,
urlante i suoi affanni,
martirizzata dall’infame guerra.
Era il futuro che rifioriva
in milioni di esseri
attorno a me disperato, concluso.
Ed io solingo andavo,
dicendo a me stesso:
Il giorno corre alla sera
come la vita alla morte.
Ora è vicino il tramonto.
E tu potrai rifugiarti
in quella notte in cui non segue l’alba.

 

Ein Scheinwerfer

An einem Winterabend
sah ich am Monte Savello einen Scheinwerfer,
der aus dem Nebel blinkte.
Er stammte von einem Autobus, den niemand erwartet hatte.
Dieses Licht galt als ein großes Versprechen
für eine Stadt von versprengten Soldaten,
erfüllt vom Geschrei um ihr Leid,
gemartert vom ruchlosen Krieg.
Die Zukunft, die aufblühte
in Millionen Menschen,
war rings um mich ohne Hoffnung, verschlossen.
Und ich ging einsam davon
und sprach zu mir selbst:
Der Tag eilt zum Abend
wie das Leben in den Tod.
Gleich geht die Sonne unter.
Du kannst dich noch davonstehlen
in dieser Nacht, der kein Morgen mehr dämmert.

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