Gabriele dʼAnnunzio, O falce di luna calante
O falce di luna calante
che brilli su l’acque deserte,
o falce d’argento, qual mèsse di sogni
ondeggia al tuo mite chiarore qua giù!
Aneliti brevi di foglie,
sospiri di fiori dal bosco
esalano al mare: non canto non grido
non suono pe ’l vasto silenzio va.
Oppresso d’amor, di piacere,
il popol de’ vivi s’addorme…
O falce calante, qual mèsse di sogni
ondeggia al tuo mite chiarore qua giù!
O sinkend, du Sichelmond
O sinkend, du Sichelmond,
auf wüsten Wassern dein Flimmern,
o Silbersichel, welch Träume-Mahd
weht mit deinem süßen Strahlen herab!
Kleines Gekeuche der Blätter,
Seufzer von Blumen des Walds,
meerhin gehaucht: nicht Singen hab ich,
nicht Schrei noch Wort: nur Stille spricht.
Liebebezwungen, gesättigt,
der Lebenden Völkchen döst ein …
O verzitternd du Sichel, welch Träume-Mahd
weht mit deinem süßen Strahlen herab!