Die weibliche Stimme: Helga
In ihrem Garten
Aus den müden Flügeln meines Schwans,
die über Edens Blumen glitten,
strömt mir der Duft des schönen Wahns,
als hätte sanft ich ausgelitten.
Der Wolken blaue Schatten, die ich meine,
küssen flüchtig meine Wiesen,
Lieder, zart beseelt vom Blütenscheine,
wollen aus geträumten Kelchen fließen.
Stille wohnt in meines Singens Garten,
indes zerstechen sirrend Mücken
mir das Herz, doch will ich gerne warten,
bis Engel gnädig mich entrücken.
Rezitation:
Die weibliche Stimme – Helga
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