Maurice Scève, Tant je l’aimai, qu’en elle encor je vis
Tant je l’aimai, qu’en elle encor je vis :
Et tant la vis, que, malgré moi, je l’aime.
Le sens, et l’âme y furent tant ravis,
Que par l’Œil faut que le cœur la désaime.
Est-il possible en ce degré supreme
Que fermeté son outrepas révoque ?
Tant fut la flamme en nous deux réciproque,
Que mon feu luit, quand le sien clair m’appert.
Mourant le sien, le mien tôt se suffoque.
Et ainsi elle, en se perdant, me perd.
Ich liebte sie so sehr, ich lebe noch in ihr:
Ich lebe sie so sehr, ich lieb sie gegen mich.
Gefühl und Seele sind so fern von mir,
dem Auge ist, als ob nicht liebte ich.
Kann wohl auf diesem Gipfel wunderlich
des Willens Macht den Schatten sie entrücken?
So waren Flammen wir, die ineinander glücken,
daß ihre Flamme meine hat entzündet,
stirbt ihre hin, die meine muß ersticken,
wird dunkel ihre, meine bald erblindet.