Tito Maniacco, Poesie
La freccia del tempo
La freccia del tempo
che era partita
domani
ieri sarà giunta
vibrando sul bersaglio
di oggi
così
il suo nome suonerà
prima che parta
e all’arrivo il sole sarà già tramontato
prima che sia sorto
e in questo spazio
dove l’andare
ostenta l’arrivato
il tempo sarà
cedevole cenere
e i nostri affanni non esistiti
All’alba
All’alba
ferisce l’occhio mancino
l’alba
che si inerpica fra i monti
corre bianco dragone di vapori
il Lumiei nella sua cupa forra
vedere è una forza attiva
Il viandante
Il viandante che tutto sa
s’agita alle novità
e come una farfalla
s’immerge nel nettare del fiore
è inutile
indicare il tramonto con il dito
se non hai il senso
della fine delle cose
Se puoi
Se puoi
respirare
len
ta
men
te
l’alba che sale
inonda il noce
sì che la chioma
avvampa
e il fusto giace
intricatoscuro
pensare di pensare
non serve a niente
Gedichte
Der Pfeil der Zeit
Der Pfeil der Zeit,
der morgen
davongeschnellt ist,
wird gestern
angekommen sein,
bebend in der Pupille
der Augen.
Ebenso
wird sein Name aufklingen,
ehe er noch losging,
und beim Aufgang wird die Sonne bereits untergegangen sein,
ehe er noch aufgetaucht ist,
und in dieser Welt,
wo zu gehen
die Ankunft in sich birgt,
wird die Zeit
Asche sein, die in sich zusammenfällt,
und unser Kummer wesenlos.
Im Morgenrot
Im Morgenrot
verwundet das linke Auge
das Morgenrot,
das die Berge emporklimmt.
Lumiei, weißer Drache aus Dampf,
ihn fließen sehen in seiner finstern Klamm
weckt die Lebensgeister.
Der Wanderer
Der Wanderer, der alles weiß,
erregt sich an Neuigkeiten,
und wie ein Schmetterling
stürzt er sich in den Blumennektar.
Es ist sinnlos
mit dem Finger auf die Abendsonne zeigen,
wenn du kein Gespür hast
für das Ende aller Dinge.
Wenn duʼs vermagst
Wenn duʼs vermagst,
ganz
all-
mäh-
lich
Atem zu holen,
überflutet die steigende Röte
die Nacht:
Das Haar fängt Feuer
und der Leib liegt da,
schattenbehext.
Im Kreise denken
ist zu gar nichts nütze.
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