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René Guy Cadou, L’amour

30.03.2016

La double pêche de tes seins
Dans la coupe de la journée
Voici que ton ventre se lève
Entre les branches du figuier
Que la chambre se met à battre
Comme une tempe délicate
Et qu’un versant du ciel inonde
Étendue la plus belle au monde
Sous ta douce main déroulée
Pareille aux crosses de fougère
Pénétrerai-je le mystère
D’une chair à l’âme gagnée
Comme une eau très fraîche qu’on tire
Avec lenteur du fond du puits
Tu te recouvres d’une buée
Qui dissimule ton sourire
Mes doigts possèdent le secret
De t’éveiller de t’épanouir
De te perdre avant de dormir
Comme une enfant dans la forêt.

 

Liebe

Der Doppelpfirsich deiner Brüste
in der Schale des Tags,
und jetzt hebt sich dein Leib
zwischen den Ästen der Feige,
und wirklich, das Zimmer erzittert
wie eine empfindliche Schläfe,
und eine Woge des Himmels strömt
in das schönste Land der Welt,
unter deine sanfte Hand, die sich entrollte
gleich dem Wedel eines Farns.
Dringe ich einmal in das Geheimnis
eines Leibs, seiner Seele würdig,
wie man ganz frisches Wasser
langsam aus der Brunnentiefe zieht?
Du hüllst dich in wässrige Schwaden,
und dein Lächeln entschwindet.
Meine Finger kennen das Geheimnis,
dich zu wecken, dich erstrahlen zu lassen,
dich, vor dem Schlaf,
wie ein Kind im Wald zu verlieren.

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