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Verweile sacht auf schmalem Steg

28.02.2019

Verweile sacht auf schmalem Steg,
Traumes dünnen Planken,
und fühl ans Herz der Nacht gelehnt
dunklen Lebens Schwanken.

Und siehst du in der Dunkelheit
Wassers Schuppen flirren,
gedenk der abgetanen Zeit,
süßer Qualen Wirren.

Bald zittert schon das schwere Lid,
strahlt der Iris Bläue,
o küsse nur, was immer blüht,
daß dich nichts gereue.

 

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