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Das weiße Hündchen

13.04.2021

Der kleine weiße Hund, er geht
so still an seinem Silberband,
auf seiner Stirn ein dunkles Mal,
all meine Liebe ist verweht,
ich schau nur zu vom Straßenrand.

Und als des Mädchens Blick mich traf,
o Sterne, wie so bald verglüht,
hob ich ihm auf den bunten Schal,
ich sehne mich nach Mohn und Schlaf,
nach Schlaf im Mohn, der sterbend blüht.

Und denk der Trauben ich am Rhein,
der Möwe, die sein Blauen wiegt,
scheint mir das Leben grau und kahl,
das Leben ohne Freund und Wein,
wo trüber Quell den Durst betrügt.

Das weiße Hündchen kommt zurück,
o kleines Leben, schon vergnügt,
im Gras zu schnüffeln, das so fahl,
wie tauscht ich gerne ein dein Glück,
mein Herz mit deinem, das nicht lügt.

 

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