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Gerard Manley Hopkins, Andromeda

19.05.2016

Now Time’s Andromeda on this rock rude,
With not her either beauty’s equal or
Her injury’s, looks off by both horns of shore,
Her flower, her piece of being, doomed dragon’s food.

Time past she has been attempted and pursued
By many blows and banes; but now hears roar
A wilder beast from West than all were, more
Rife in her wrongs, more lawless, and more lewd.

Her Perseus linger and leave her tó her extremes?—
Pillowy air he treads a time and hangs
His thoughts on her, forsaken that she seems,

All while her patience, morselled into pangs,
Mounts; then to alight disarming, no one dreams,
With Gorgon’s gear and barebill, thongs and fangs.

 

Jetzt haust sie dort, Andromeda, auf rauhem Riff,
nicht ihre Schönheit macht dies wett
noch ihr Vergehen, schaut rings von ihrem Kieselbett
ihr Geblüm, ihr Flecken Dasein, in Höllendämons Griff.

Die ganze Zeit ward sie verfolgt und heimgesucht
von manchem Schlag und Fluch, nun dringt das Röhren an ihr Ohr
von West, des Untiers, wilder noch als alle je zuvor,
an seinem Fehl gereift, fremder dem Gesetz, verfallener der Unzucht.

Zaudert ihr Perseus noch, beläßt sie auf ihrem schmalsten Saum? –
Er ruht noch auf den Polstern der Luft und schwebt
um sie ein wenig, die ganz verloren scheint im Raum,

und doch wächst Geduld, von Stichen Schmerz belebt,
ihr zu. Dann landet er, entkettet sie, es ist kein Traum,
mit Gorgos Hauer-Haupt, von Schlangenhaar verklebt.

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