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Wandre mit Nomaden

06.10.2026

Als Pan aus Rohr sich eine Flöte schnitzte,
hat ihm geweckt sie das Geseufz der Nacht,
bis über ihres dunklen Strömens Pracht
der Unglücksstern der toten Liebe blitzte.

Den Aulos, Schluchzen von entweihten Knochen,
blies süßen Mundes Satyr Marsyas.
Apoll riß seine Haut ins hohe Gras,
die Musen flohen, als das Blut sie rochen.

Du zieh gen Osten, folge den Nomaden,
ein trunknes Boot im Meer der großen Herden.
Und binden sie dich auf den Opferstein,

schon sickert an der Stirn ein roter Faden,
reckt höher als die müden Versgebärden
ins Blaue sich dein auswegloses Schrein.

 

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