Derselbe Pfad
Derselbe Pfad, hinan, hinab.
Heraklit
Es ist derselbe Pfad, hinan, hinab,
den du stiegst, als Licht und Vögel sangen,
wo du wankst, von Dämmerung umfangen,
dich tastend zag an einem weißen Stab.
Es ist derselbe Name, veilchenblau,
den du riefst, das Tor ging auf gen Süden,
den du lallst, beweint von Kerzen, müden,
und auf dem Krankentisch das Bildnis grau.
Es ist derselbe Vers, die Rüsche rot,
die du genäht an ihre Sommerbluse,
die sich nun löst und gaukelt, graue Fluse,
behaucht von deinem Keuchen, in den Kot.
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