Im aufgelassenen Wingert
Schieferbruch im aufgelassenen Wingert
ist noch warm vom Sommertag.
Im Staub der Schwermut aber schreit die Grille.
Wie eine Muschel schluchzender Schlick
verdunkelt der Kapelle Bergkristall
die Wucherung der Ackerwinde.
Runzlig gleich den Wangen
greiser Witwen fahlen Trauben,
die keines Dichters Lied mehr pflückt.
Auf grauem Schotter starrt die Echse,
als wäre jählings sie versteinert
am Gorgonenblick des Monds.
Comments are closed.