Dichters Tageszeiten
Nachts weckt aus dem Hof dich Schmatzen
schlingender Hyänen.
Sang der Anmut knackt, ein Knöchel
zwischen ihren Zähnen.
Morgen schlägt wüst an die Pforte
wie mit Eisenhämmern.
Könntest du, gelähmt vom Mohne
stumm den Tag hin dämmern.
Mittags auf der Parkbank, fahles
Laubvlies, ausgewrungen.
Tau, statt Wortes Sproß zu feuchten,
leckten Flammenzungen.
Lockt der Abend nicht mit Stimmen,
blauen Abgrunds Boten?
Du verstopfst das Ohr der Seele
vorm Gesang der Toten.
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