Das hell geküsste Zögern
Als würde Welle an Welle schlummern,
so wiegt mein Traum sich mit deinem.
Mein Mund schweigt an deinem.
Nur die Hände tun so beredt,
miteinander sich fingernd und
sorgen sich gar um ein Stäubchen,
das auf der Wimper dir klebt
oder auf der Lippe mich kitzelt.
Ein Honiglicht wie des Bernsteins
tropft uns zwischen Nähe und Nähe,
uns zwischen Antwort und Wort,
umfließt die schwebende Weile,
eines im andern verträumt.
Und bannt für ein Zögern,
ein hell geküsstes Zögern
die ringsum lauernden Schatten.
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