Zum Schnee, zur Stille
Und bist du seitwärts einst auch abgezweigt,
den Pfad zu wandeln in die Mythenfülle,
allmählich stieg er auf zum Schnee, zur Stille,
wo Enzian in weißer Leere schweigt.
Den Proviant der Worte hast du aufgezehrt,
dem Strahl der Sonne ähnlich, die von Osten
uns anbefiehlt, den lichten Sinn zu kosten,
bevor der Seele Tag ins Dunkel kehrt.
So leg dich in den Schnee, der Träume Gischt,
den kühlen Trost der Schwermutkranken,
bis an der Wimper zittert trüber Tau.
Schon hat die Träne dir das Bild verwischt.
Und was geblüht an grüner Verse Ranken,
versinkt in einem orphisch tiefen Blau.
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