Abschied, dämmerweiche Welle
Sanft von Seufzern aufgezehrter Hauch.
Abschied, dämmerweiche Welle,
weißen Schaum von Blüten hebend noch
auf der Liebe hohe Schwelle.
Abendrot, ein edler Purpursaum
um ein ländlich blaues Linnen.
Blumen, Sehnsucht nach des Mondes Tau.
Glanz will noch zur Erde rinnen.
Einsam bist, o Freund, du nun nicht mehr,
Stimmen sind ja, die dich meinen,
silbern wie in Grotten wachen Schlafs
fallen Tropfen, Wasser weinen.
Und sie rufen zärtlich, kehre heim,
wo wie Glas hell tönt die Grille,
aber ewig ihre Bläue wölbt
überm Spiel der Schatten Stille.
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