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Rainer Maria Rilke, Vergers XI

28.12.2016

Ô belle corne, d’où
penchée vers notre attente?
Qui n’êtes qu’une pente
en calice, déversez-vous!

Des fleurs, des fleurs, des fleurs,
qui, en tombant font un lit
aux bondissantes rondeurs
de tant de fruits accomplis!

Et tout cela sans fin
nous attaque et s’élance,
pour punir l’insuffisance
de notre coeur déjà plein.

Ô corne trop vaste, quel
miracle par vous se donne!
Ô cor de chasse, qui sonne
des choses, au souffle du ciel!

 

O Wunderhorn, aus welchem Wald
unserem Warten geneigt?
Ihr, die ihr einzig die Neigung zeigt
zu Blütenkelchen, ergießet euch bald!

Blüten, Blüten, Blüten,
die ein Bett formen im Fallen
aus hüpfenden Hüten,
in die so viele Früchte prallen.

Und das schießt auf uns glatt
ohne Ende, will uns erjagen,
zu bestrafen das Versagen
unsrer Herzen, die schon so satt.

O Horn so ungeheuer, weh dem
Wunder aus deinem Munde!
O Waldhorn, das tönet die Kunde,
die Kunde aus himmlischem Odem!

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