Komm, gehen wir noch eine Weile
Komm, gehen wir Schulter an Schulter
noch eine Weile, Hand in Hand,
über den moosbewachsenen Pfad,
der zwischen Schatten und Geflüster,
Lichtung und Gemäuer
in die Erinnerung mündet.
Und reden wir mit leisen Worten,
die wie Wolken ziehen, ins Blau gelockt,
oder wie Blüten fallen, herabgestreift
vom stummen Tritt des scheuen Rehs.
Komm, rasten wir für eine Weile
auf der alten Aussichtsbank
hoch über dem Leuchten des Stroms
und raten, ob es wohl Schwäne sind,
die fern das Blau des Himmels trinken,
ob unter uns im Tal die Lilie lebt
und einer Seele schenkt ihr frommes Licht.
Komm, gehen wir noch eine kleine Weile,
es sickert durch die kühle Gruft der Tannen
schon Sternenglanz, und Schweigen webt
ein zartes blaues Tuch und hüllt uns ein.
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