Wind, Licht, Gesang
Was macht sie zittern, Anemonen,
im Kreis sie schwingend? Wind ist’s, Wind.
Er schüttelt Traum aus Blütenkronen,
Duft, den wir atmen, bringt der Wind.
Was macht sie weiter, Räume, Seelen,
als ginge auf ein Vorhang? Licht.
Wir können es nicht lang verhehlen,
löst uns den trüben Ernst das Licht.
Was macht vereiste Liebe schmelzen,
daß Rauschen glänzt im Dämmerhang?
Was von der Brust den Stein kann wälzen,
den Flammen küßten, Dankgesang.
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