Die weibliche Stimme: Andrea
Unter einem schwarzen Schleier
Ich höre, Vater, dich aus dem Rieseln
der ausgedörrten Erde,
als würde eine Echse scharren
nach letzten Tropfen Lichts.
Ich konnte der Liebe Tau
dir nicht träufeln
auf die Zunge deiner durstigen Seele.
Ich höre, Vater, dich im Flüstern
des ausgeblichnen Grases,
als würde sich eine Schlange
unter Qualen häuten.
Ich konnte dein Vermächtnis
dir nicht bergen
im zerbrochnen Schreine meiner Liebe.
Ich höre, Vater, dich im Knirschen
der schneeverwehten Pfade,
als würde ein Hirsch weidwund
suchen letzter Sonne Blatt.
Ich konnte die Blüte „Gedenke mein“
dir nicht betten
auf deines Augenlides Einsamkeit.
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