Da sternlos die Nacht
War nicht blühend der Ort, heiter umwogt von Gras,
wo an Gräbern entfacht Kerzen getreuer Sinn?
Nun so anders und fremd, wenn
unter Schatten der Name fahlt.
Der den Palmzweig gereckt über Entschlafne hin,
Engel, kauernd im Gras, kotig von Frevlers Haß.
Also haben Barbaren
uns geschändet der Ahnen Hain.
Könntest, Dichter, du doch wandern wie Hirten einst
unter Augen der Nacht weit bis zum Quell des Heils,
Hoffnung daraus zu trinken,
daß dir Gnade noch Heimkehr gönnt.
Nun, da sternlos die Nacht, birg dich im Schilf des Stroms,
hör, wie huldvoll dir rauscht Verse das Wasser zu,
und gedenke der Quelle,
die vergessen sich will im Meer.
Comments are closed.