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Ankunft gibt es keine

03.08.2026

Stimmen, die ins Schweigen gleiten,
wenn dem Kahn, dem ruderlosen,
Schaum des Monds und Schlaf von Rosen
schwarzen Wassers Wogen breiten.

Ferner Heimat Melodien
mahnen weicher Wehmut Waisen,
wenn durch Zwielichts Dämmerschneisen
sie an fremde Ufer fliehen.

Ankunft, sprachst du, gibt es keine.
Auf die Lauben goldner Sonnen
war schon matter Tau geronnen,
daß es schien, die Sehnsucht weine.

Laß uns, sprach ich, hier nur liegen.
Moose seufzten, und uns kühlten
Abendlüfte. Was wir fühlten,
war wie dunkler Schilfe Wiegen.

 

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