Schwimmende Knospen I
Das schwarze Wasser des Teichs –
plötzlich färbt es sich glutrot:
Der Herbstwind bog die Zweige
des Ahorns über das Ufer.
*
Alles rings plappert, zwitschert, gellt
oder summt, wimmert und winselt:
Ich aber, hohl wie ein morscher Stamm,
habe keine einzige Stimme.
*
Unter all den weißen Blüten
sehnte ich mich nach einem Gesicht:
Von der Gaze des Schnees verhüllt
schlug keins die Augen mir auf.
*
Wenn Morgenlicht alles belebt,
rings die Rufe auf ihr Echo prallen,
Tassen und Löffel heller klingen:
Wie still und dunkel wirdʼs da in mir.
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