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Das Schöne, das verschmäht uns nah zu sein

20.03.2017

Das Schöne ist wie Schnee auf Gipfeln
unter Gestirnen fern uns aufgeglänzt,
von Gipfeln namenlos und unbesiegbar,
Gestirn wie Glanz, sie dienen Engeln nur zum Spiegel –

Wollen wir es suchen und einfangen,
schmilzt das bunte Nichts an Schaum
in unsern daseinswarmen Händen und unterm Hauch
der Namen, die wir ihm verehren wollen –

So schweben Puttenengel in Barockaltären
zwischen heiteren Ranken weißer Säulen,
und ist ihr Lächeln schön, von Liedern spitz ihr Mund,
alles fliegt, Lied und Lächeln, den ihren zu, nicht uns.


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