Die zitternde Schrift
Die flüchtigen Tupfen von Pfoten im Schnee
kann dir das eigene Bangen leicht deuten.
Wie aber die wogende Linie des Winds,
die zitternde Schrift in den herbstlichen Gräsern?
Das Quieken der Maus in den Fängen des Aars
versteht dein Herz, das von Schatten gewürgte.
Was aber singt eines Orpheus Haupt,
getrennt vom Herzschlag hellenischen Liedes?
Du kannst ihn lesen, den Spruch auf dem Grab,
unterm Flechtwerk der Schatten erglüht noch die Rose.
Wie aber sammelst Blüten du wieder ein,
gestern von Eros gepflückt, heute von Eros zertreten?
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