Als wär ich nicht allein
Uns stillet, sinkt der Tag ins Dämmerblau,
was einem Meister Blatt auf Blatt geronnen
von Kelchen, rot geküßt von südlichen Sonnen,
die süßen Töne, Eros glitzernder Tau.
Und wenn mir deiner Wangen stiller Schnee
das heiße Herz nur kann ein wenig kühlen,
will ich es kaum mehr, kaum mehr fühlen,
wie mir des Wortes Vipernbiß tat weh.
Und gehst du, könnte anders es denn sein,
mit jenem fort, als wäre es mein Schatten,
will ich im Nachklang der Musik ermatten,
die mir noch seufzt, als wär ich nicht allein.
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