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Fleck auf der grauen Wand des Traums

27.09.2026

Von toter Erde sah ich starren ein Gerippe,
dem einer geschundenen Mähre ähnlich
oder eines Gespensterwals wie Moby Dick.

Ich ging am Strand des Meers, doch keine Welle,
die noch schwappte, keiner Brandung Schaum.
Mond, papierene Blume am Revers des Nichts.

Und über mir Gebräu verkochten Lebens,
Zwielicht, jenseits von Gestirn und Tag,
das keiner Hymne Ruf durchdringt, kein Schrei.

Kein Strahl, der durch das Spundloch sickert,
das eingedrückt des Engels Purpurzeh,
um zu küssen fahle Herzen rot.

Ich sah im Sand die Asche eines Flügels,
und einer Mushel erloschenen Perlmutt,
stumm das Brausen, dem einst Verse nachgeschluchzt.

Geist, die ins Blau emporgeschwirrte Mücke,
ließ auf der grauen Wand des Traums
unter Gottes Klatsche nur einen schwarzen Fleck zurück.

 

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