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Francis Jammes, Laisse les nuages blancs passer au soleil

14.10.2026

Laisse les nuages blancs passer au soleil.
Il n’y a ici que toi, la terre et le ciel.
Ne pense à presque rien.
Douces comme du miel,
auprès des cressons bleus les brebis viendront boire.

La fille chantera dans la métairie noire, et sur la terre tiède il tombera des poires.
La vieille tremblera sur le rouet tremblant, le bélier bêlera dans le troupeau bêlant — et la fille aimera l’amour de son amant.

Les ânes passeront en frissonnant de mouches.
La mère chantera sur l’enfant qu’elle couche, et je t’embrasserai, la bouche sur la bouche.

Puis le ciel sera bleu, puis le ciel sera gris.
Les oiseaux chanteront et pousseront des cris et auprès du vieux puits il poussera des buis.

Écoute mon amie : il y a sous la grange
un nid d’hirondelles petites et criardes
et qui ont la douceur de la vie calme et sage.

Les grands chars sont passés.
Sur leurs cornes luisantes les bœufs avaient les longues fougères ombrageantes des bois glacés d’Été qui ont des sources lentes.

On a coupé les blés qui dormaient au soleil; puis la pluie est venue, elle est venue du ciel : elle a noyé le blé et a mangé le miel.

On a coupé mon cœur qui dormait au soleil…
Une fille est venue, elle est venue du
ciel : elle a noyé mon cœur et a mangé le miel :

mais la douleur est douce et ton amour est doux.
Tu m’as donné ton cœur, ta tête et tes genoux : nous ne faisons plus qu’un et ton cœur est à nous.

 

Laß die weißen Wolken an der Sonne vorübergleiten

Laß die weißen Wolken an der Sonne vorübergleiten.
Hier gibt es nur dich, die Erde und blaue Weiten.
Denk an nichts, an leere Seiten.
Honigsüß, wie die Lämmer schreiten,
um bei den blauen Kräutern zu trinken.

Das Mädchen wird singen auf dem düsteren Hof und auf die warme Erde werden Birnen fallen.
Die Alte wird überm zitternden Spinnrad zittern, blöken der Bock in der blökenden Herde – und das Mädchen lieben die Liebe seines Geliebten.

Die Esel werden trotten einher, schauernd unter den Fliegen.
Die Mutter wird singen über dem Kind, das sie wiegt, und ich werde Mund an Mund mich an dich schmiegen.

Dann wird der Himmel blau, dann wird der Himmel grau sich verschließen.
Die Vögel werden singen und Schreie ausstoßen und nah beim alten Brunnen der Buchs aufsprießen.

Hör, meine Liebe: dort an der Scheuer
ist ein Nest mit jungen kreischenden Schwalben,
sie sind von der Süße des stillen, weisen Lebens.

Die großen Wagen sind vorübergezogen.
Auf ihren leuchtenden Hörnern trugen die Rinder langen Farnkrauts Schatten aus den erstarrten Wäldern des Sommers, wo die Quellen ermatten.

Man hat die Ähren geschnitten, die in der Sonne schliefen; dann ist Regen gekommen, gekommen ist er vom Himmel: Er hat das Korn ertränkt und den Honig gegessen.

Man hat mein Herz zerschnitten, das in der Sonne schlief …
Ein Mädchen ist gekommen, ist gekommen vom
Himmel: Sie hat mein Herz ertränkt und den Honig gegessen:

Aber der Schmerz ist süß und deine Liebe ist weich.
Du hast dein Herz mir gegeben, deinen Kopf und deine Knie: Wir sind eins geworden und dein Herz schlägt für uns beide zugleich.

 

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