Skip to content

Paul Valéry, Un feu distinct

26.06.2018

Un feu distinct m’habite, et je vois froidement
La violente vie illuminée entière…
Je ne puis plus aimer seulement qu’en dormant
Ses actes gracieux mélangés de lumière.

Mes jours viennent la nuit me rendre des regards,
Après le premier temps de sommeil malheureux ;
Quand le malheur lui-même est dans le noir épars
Ils reviennent me vivre et me donner des yeux.

Que si leur joie éclate, un écho qui m’éveille
N’a rejeté qu’un mort sur ma rive de chair,
Et mon rire étranger suspend à mon oreille,

Comme à la vide conque un murmure de mer,
Le doute, — sur le bord d’une extrême merveille,
Si je suis, si je fus, si je dors ou je veille ?

 

Helles Feuer

Ein helles Feuer wohnt in mir, der fröstelnd sieht
des Lebens strenge Macht im Lichte ganz entblößt.
Ich kann nur lieben noch, wie mir im Schlaf geschieht,
die Anmut seines Spiels, im Glanze aufgelöst.

Die Tage schenken Blicke meiner Nacht erneut
nach ersten Schlummers schwerem Unheilsbeben.
Hat sich das Unglück willig in die Nacht verstreut,
dann kehren sie, mir Leben, Augen mir zu geben.

Bricht ihre Freude auf, hat Echo das mich weckt
nur einen Toten ans Ufer meines Fleischs gespült,
und eignes Lachen fremd hat mir ans Ohr geheckt,

wie in die leere Muschel Meeres Murmeln wühlt,
den Zweifel – an einem Strand, von Feenschaum beleckt:
Bin da ich, war ich, wach ich, hat mich Traum geneckt?

 

Comments are closed.

Top