Poésie fugitive
Äpfel in der Schale, Aprikosen,
gelbe Birnen und von feuchten
Quitten wehmond-falbes Leuchten.
Sommerodem quellend Rosen.
Öffne uns das Fenster, Liebe,
Düften, die aus Gärten wehen,
fernen Rauschens leisem Flehen,
daß die Welle weich zerstiebe.
Wollen lächelnd wir sie singen,
Reime, die im Schlaf verhallen,
Verse, die wie Tropfen fallen,
hell im Laub der Nacht zerspringen.
Hauch der Rosen will ermatten.
Scheint ins Dunkel mich zu ziehen
deiner Tränen sanftes Glühen,
blauen schon die Morgenschatten.
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