Der Sinn
Was ist er nun,
der Sinn der Schrift?
Es ist die Leere,
das leere weiße Blatt.
Was ist er nun,
der Sinn des Seins?
Es ist die Leere,
die Leere deines Ich.
Ein kleiner Vogel
stakt durch den Schnee.
Wie zierlich ist die Schrift.
Der Wind hat sie gelesen
und bläst sie wieder fort.
Das Laken ist verknittert,
ein Abdruck deines Traums.
So wirr war dieser Traum.
Du streichst das Laken glatt,
nichts mehr bleibt leserlich.
Es schäumt der Kiel des Schiffs
der Sehnsucht Spur.
Der Horizont ist grau,
der Schaum wird Wolke,
die Wolke tropft ins Meer.
Du schreibst geduldig
deine Schritte in den Schnee.
Wie schmerzt doch diese Schrift.
Der Wind hat sie gelesen
und bläst sie wieder fort.