Terzinen vom bitteren Tropfen
Und ist es auch ein bittrer Tropfen bloß,
er mischt zum Liebestrank den dunklen Groll,
so frißt ein Wurm der goldnen Frucht im Schoß,
ist Zweifel Wolke, die dem Blau entquoll,
sind Worte ohne Blick, der ihnen scheint,
so leer, und waren einmal Lichtes voll.
Und wenn die Liebe stumme Tränen weint,
ist keine, die der Rose Glühen schenkt.
Wie ist mit süßem Leben Tod vereint,
der seinen hohen Gliederbau verrenkt
und unsre Herzen von den Blüten löst,
wenn wieder Nacht sich auf den Garten senkt.
O bittrer Tropfen, armen Seelen eingeflößt!
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