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Traumreste VIII

13.01.2017

Du pflückst vom Dorn
den Flaum eines Vogels,
der entflog, als die Sonne sank,
oder ferne starb
im frühen Schnee.

Oder den Kieselstein,
mit den Ewigkeitsadern,
den hartes Wasser geründet,
befeuchtest du,
daß dein Erinnern heraufglänzt.

Aber im Buch mit dem Duft
verblichener Liebe
findest die Strähne du nicht,
die einst dir schnitt
die tote Freundin.

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