Traumreste XIV
Da sind Sporen aus Gold,
aus huldvoll gesenkter Hand
geblasen in unsere Nacht.
Da ist die Dünung des Lichts,
wandernd im Gegensinn,
wenn wir schlafen.
Da wächst im Innern der Erde
ein Schmerzkristall,
scheue Tiere der Nacht hören,
wenn er tönt.
Da steigt aus der Rose,
die unter dem Kreuze wacht,
ein Jenseitsduft uns
in den bleiernen Traum.
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