Des Bewußtseins Fron
Nachts sickern Stimmen durch die Mauerfugen.
So klingen lebensfeuchte Zungen nicht.
Es sind die Ahnen, die das Dunkel trugen
und sich verzehrt nach sanfter Blicke Licht.
Nachts ächzen Dielen unbetretener Treppen.
So weckt kein mürbes Holz, was aufrecht geht.
Es sind Lemuren, die zur Tür sich schleppen,
wo ihres Grabes Schmach, dein Name, steht.
Und wenn du in der Sonne wandelst, heiter,
geht dir zur Seit, Obszönes mauschelnd, Hohn
auf Gottes Bildnis, Schatten, dein Begleiter.
O sinke wieder in den schwarzen Mohn,
daß dir den Kosmos löscht der Wahnbereiter,
für Stunden lockert des Bewußtseins Fron.
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