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Angerührt

08.03.2017

Ein Fleck, der über die Augen summt,
Mücke des Lichts,
und aus dem Traum geschreckt,
siehst du in die bronzene Höhle der Luft.

Oder wenn tief aus dem Schlaf des Waldes
kühler Atem strömt,
sinkt dein Fuß ins nächtliche Moos,
und du denkst die Heimat verloren.

Die warmen Schiefersteine,
die an der Stirn des Knaben gesagt
vom gelben Schwellen der Frucht,
blauem Saft, der masert den Schnee der Haut.

Eine Kastanie klatscht in das morsche Laub,
das langes Schweigen in dir angehäuft,
ein scheuer Vogel fliegst du auf zu sehen,
wo der Herbst noch blaue Stellen hat.

Noch einmal tunkst du den müden Fuß
in den beißenden Schaum des Bachs,
und die harten Tropfen klopfen an dein Herz,
Glocke, die wild zu bimmeln beginnt.

Unter dem harten Schnabel des Bussards,
der siegreich gefleckt über dir streicht,
kriechst du ins Dunkel der Halme zurück,
ob noch mütterlich unter warmer Erde
der Schoß der Stille um dich weine.

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