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Der vergrabene Kern

19.03.2017

Ein Vogel, der sich auf dem Zweige wiegt
und ohne sich zu kennen singt,
es plustert sein Gefieder Wind –

Blütenblätter, die Wellen sachte tragen
an den Rand des grünen Brunnens,
sie hat gestreut ein kleines Kind –

Haarspange, blauer Schmetterling,
lag verschüttet unter Garn und Wolle,
er flatterte einst wild in jungen Tagen –

Und jener Kern, den du als Kind vergraben
im Garten, der jetzt unterm Parkhaus schläft,
hat Edens Atem seine Pollen weit genug getragen?

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