Innerlicher
Innerlicher gehen in den Abend,
die morgens unterm Schein der Rose standen
und mittags Lerchen hörten unsichtbar
in die hohe Angst der Bläue steigen.
Wenn wir an den Saum der Nacht uns tasten,
leuchten schon die Sterne innen,
und der Efeu, der uns dunkel streift,
ist der Schatten unsrer halb gesungnen Worte.
Und stäuben rings die weißen Flocken,
wenn wir nachts bei offnem Fenster liegen,
ist es der Schnee des Ungesagten,
der uns die müden Lider schließt.
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