Terzinen vom Gesang der Schatten
Und wieder haben Klänge uns enthoben
erstarrten Lebens taub gewordnem Fühlen,
das Traumes Totgeflecht sich hat verwoben,
aus dem wir uns wie spät Erwachte wühlen,
von hellen Stimmen zur Heiterkeit gezogen,
in blaue Lüfte, die uns mit Freuden kühlen.
Wir sind wie Saiten unter sanftem Bogen,
die hohem Willen süß ergeben schwingen,
und Küssen gleich zerfließen ihre Wogen.
Wir sind der Tropfen goldenes Springen,
wenn leise Blüten laute Schauer brauchen,
wir sind der Schatten abendliches Singen.
O Seelen, die aus der Lieder Asche rauchen.
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