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Traumreste XV

14.01.2017

Den Heimatlosen,
die bei Disteln säumen,
sei vergönnt zu träumen
von heimatlichen Rosen.

Die ohne Gruß entschwinden,
sollen im Schoß der Güte
den Duft der Lilienblüte
dereinst wiederfinden.

Denen, die wortlos gingen,
da erster Schnee gefallen
mit lautlosen Kristallen,
soll das letzte Lied erklingen.

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