Traumreste XX
Sinnend über den Spruch
für den einsamen Stein
gehst du heiter ins Feld.
Das dein Gesicht streifende Blatt
liest du nicht auf,
ins Unlesbare gehst du.
Das blendende Gelb,
das dunkelnde Grün,
dein Herz bleibt grau.
Ritzt deine Lippe Kristall,
kitzelt Schaum deine Zunge,
die Stille bleibt dir ungerührt.
Leben und der tückische Traum
schütteln die Deutungen ab,
du gehst ohne Schirm ins Gewitter.
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